| Schlechter Support bei Notebook-Herstellern Wie nTV aktuell berichtet, ist die Beratung und der technische Support von vielen Notebookherstellern nicht mehr zufriedenstellend. Das zeigt zumindest eine Studie, die aus der Zusammenarbeit des Deutschen Instituts für Service-Qualität und dem Nachrichtensender nTV hervorgeht. (Unfreiwillig) teilgenommen haben 18 Hersteller die durch 550 Kontaktanfragen getestet wurden, d.h. rund 30 Anfragen pro Hersteller. Getestet wurde vor allem die Qualität, die der Hersteller per Telefon bzw. E-Mail abgab. Auf den ersten drei Rängen finden sich bekannte Hersteller: Platz 1 belegt Samsung mit dem Sieg im Telefon-Support und dem dritten Platz beim Webauftritt, Platz 2 konnte sich LG sichern, die den besten E-Mail Support boten und durch ein solides Gesamtbild ist Targa auf Rang 3 gesetzt worden. 6 der 18 Hersteller bekamen hingegen die Note "ausreichend", da es durch lange Warteschleifen und unpersönliche Gespräche zu einem unangenehmen Gefühl bei den Testern kam. Durchschnittlich dauerte eine E-Mail Antwort 50 Stunden - also über zwei Tage. Und selbst dann konnte nur die Hälfte der Antworten als individuell eingestuft werden. |
| Kanguru Solutions bietet eSATA- und USB-Stick an USB-Sticks sind in der heutigen Zeit keine Besonderheit mehr. Es gibt sie in allen Größen, Formen, Farben - sämtliche Ausführungen wurden schon auf den Markt gebracht. Ebenfalls gibt es schnelle und weniger schnelle, teuere und weniger teuere Modelle. Doch die Firma Kanguru Solutions hat mit dem e-Flash einen neuen Stick vorgestellt, der neben einem USB- auch ein eSATA-Interface bietet. Dadurch wird der Datentransfer deutlich beschleunigt. Eine erfreuliche Nachricht, denkt man doch an die stetig wachsende Kapazität der kleinen Begleiter. Im Gegensatz zu USB 2.0, das nur 480 MBits erreicht, können über eSATA bis zu 3 GBits übertragen werden. Natürlich sind dies nur theoretische Werte und die Transferraten werden unterhalb dieser liegen, doch ist abzusehen, dass der Anschluss über eSATA einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil bieten wird. Vor allem die Lesegeschwindigkeit soll laut Hersteller über die neue Schnittstelle doppelt so schnell vonstattengehen, nämlich mit 75 Megabyte pro Sekunde. Schreibvorgänge sind nur 25 Prozent schneller und liegen bei 25 anstatt 20 Megabyte pro Sekunde. Für einen Preis von 85 bzw. 120 US-Dollar erhält man den Stick mit 16-, respektive 32-Gigabyte-Speicherkapazität - derzeit leider nur in den USA. |
| Fab36: AMD testet erste 32-nm-Chips Nachdem AMD eine Zeit lang nichts gegen die neuen 45-nm-Prozessoren von Konkurrent Intel entgegenzusetzen hatte, stehen nun auch AMD-Prozessoren in besagtem Fertigungsprozess in den Regalen. Natürlich ruht sich kein Hersteller aus und so ist auch AMD schon weiter am testen und planen. Erste Versuche mit 32-nm-Chips finden aktuell in der Fab36 statt, damit eine rechtzeitige und flächendeckende Produktion im Jahre 2011 mit den Orochi und Llano-Kernen möglich ist. Da aber auch Intel nicht schläft und einen großen Vorsprung hat, wird auch dort schon mit dem 32-nm-Fertigungsprozess experimentiert - wenn alles nach Plan läuft, behält der Konkurrent die Nase vorn. Der nächste Schritt, also der Umstieg auf die 22-nm-Fertigung, die von AMD und IBM gemeinsam erforscht wird, steht 2013 an. |
| Blu-ray verkauft sich schlechter als erwartet Nachdem Sonys Blu-ray den Formatkrieg gegen die HD-DVD gewonnen hat, sieht die Zukunft nicht ganz so aus, wie der Elektronikkonzern sie sich vorgestellt hat. So liegen die Absatzzahlen bislang weit entfernt von denen, die bis zum Jahresende prognostiziert wurden. Demnach sollten rund 5 Millionen Blu-ray-Player zum Jahresende verkauft sein, diese Zahl erreiche man jedoch nicht, so Sony. Um den Umsatz mit den Geräten nicht ganz einbrechen zu lassen, werden Preissenkungen noch vor Weihnachten erwartet, sodass es Geräte schon ab 150 US-Dollar geben soll. Angesichts der angespannten Wirtschaftslage halten sich viele Kunden zurück und warten vorerst ab. Wenn auch die Filme günstiger werden würden, könnte das Geschäft weiter aufblühen. Denn mit 30 US-Dollar pro Film sind die Scheiben noch sehr teuer - viele Kunden greifen daher noch zur DVD. Ob diese jedoch auch günstiger werden, ist nicht bekannt. Ebenso gibt es dazu keine Gerüchte. |
| Neuer Shanghai-Prozessor im Handel erhältlich Vor rund einer Woche, genauer gesagt am 13. November 2008, stellte AMD pünktlich zum Analyst Day seine neuesten 45-nm-Shanghai-Prozessoren vor (wir berichteten). Insgesamt fünf neue Opterons für Zwei-Wege-Server wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Wie nun verschiedene Kollegen berichteten, sind diese neuen Prozessoren bereits in einigen Preisvergleichen gelistet und erhältlich. So auch in unserem Preisvergleich. Während der kleinste AMD Opteron 2376, welcher mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz daherkommt, für etwa 379 Euro den Besitzer wechselt, schlägt das Topmodell mit 2,7 GHz - der AMD Opteron 2384 - mit 986 Euro zu Buche. In den nächsten Tagen oder gar Wochen sollten die Preise noch weiter fallen, da diese teilweise noch deutlich über dem US-Dollar-Listenpreis der US-Amerikaner liegen. Dennoch ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so schlecht. Gleich getaktete Barcelona-Prozessoren kosten teilweise noch das Doppelte. Für das bisherige Flaggschiff mit seinen 2,3 GHz werden noch immer satte 670 Euro fällig. Die Architekturveränderungen und die filigranere Strukturbreite der Shangai-Prozessoren fehlt diesem aber. Auch verrichtet er deutlich langsamer seinen Dienst. Anfang Januar wird AMD das Desktop-Pendant auf Basis des Deneb in Las Vegas präsentieren. |
| Scythe bald mit neuem Aluminium-Gehäuse In Zusammenarbeit mit dem mehrmaligen deutschen CaseMod-Meister Benjamin Franz wird der japanische Kühlungsspezialist Scythe im Januar ein eigenes Gehäuse auf den Markt bringen. Aufmerksame Besucher der CeBIT 2008 in Hannover konnten das erste Sample vom "Fenriswolf"-Gehäuse, welches damals noch ohne Namensangabe ausgestellt wurde, bereits zu jener Zeit begutachten. Das "Fenriswolf"-Gehäuse kommt sowohl im Inneren als auch von Außen in einem tiefen Schwarz daher. Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt und kann bis zu zehn Laufwerke beherbergen. Um Vibrationen zu vermeiden, sind die Seitenteile mit Moosgummistreifen ausgestattet. Für eine ausreichende Kühlung der Hardwarekomponenten soll jeweils ein 120-mm-SlipStream-Lüfter im Heck sowie in der Front sorgen. Die SlipStream-Lüfter aus dem Hause Scythe zeichnen sich vor allem durch einen sehr leisen Betrieb aus. Die unverbindliche Preisempfehlung für das "Fenriswolf"-Gehäuse wird nach aktuellen Stand zwischen 110 und 120 Euro liegen. |
| Silverstone präsentiert Raven-RV01-Gehäuse Bereits im letzten Monat berichteten wir vom heiß erwarteten Raven-RV01-Gehäuse des Herstellers Silverstone. Nun hat das taiwanesische Unternehmen das neue Chassis von der Leine gelassen. Das RV01 soll durch ein aggressives Design und ein revolutionäres Innenleben überzeugen. So hat Silverstone die Mainboard-Halterung so angebracht, dass das Mainboard um 90 Grad gedreht verbaut wird, wodurch die I/O-Anschlüsse im Gehäusedeckel vorzufinden sind. Dies soll dafür sorgen, dass der natürliche Kamineffekt zum Einsatz kommt, wodurch die warme Luft problemloser über den Bereich der Grafikkarte aufsteigen kann. Dieser Kamineffekt wird außerdem durch zwei 180-mm-Lüfter (700 U/min, 18dBA) im Gehäuseboden sowie einen 120-mm-Lüfter im Gehäusedeckel (950 U/min, 18dBA) unterstützt. Im Innereren beherbergt das Gehäuse zudem bis zu fünf 5,25-Zoll- sowie bis zu sechs 3,5-Zoll-Laufwerke. Das 15 Kilogramm schwere Chassis wird im Dezember 2008 in Europa verfügbar sein. Der empfohlene Endkundenpreis beträgt 189 Euro. |
| Simyo wirbt mit Prepaid-Version des iPhone 3G Auch wenn T-Mobile mittlerweile knapp eine halbe Millionen iPhones seit dem Start im November 2007 an den Mann bzw. die Frau bringen konnte, scheint es trotz alledem eine rege Nachfrage nach SIM-Lock-freien iPhones ohne die Magenta-Bindung zu geben. Wem die bisherigen Angebote entweder zu dubios oder die Wege ins europäische Ausland zu weit waren, kann jetzt neue Hoffnung schöpfen, denn Simyo bietet über seinen Partner retailkeyhop.com vertraglich freie und für alle Netze zugängliche iPhone 3Gs an. Für knapp 590 zuzüglich Versand kann man das 8-GB-Modell erwerben - für die 16-GB-Variante sind 675 Euro fällig - inklusive Garantie und Gewährleistung versteht sich. Weitere Details zu Hintergründen lassen sich bei den Kollegen von iphoneblog.de entnehmen, die mit der Presseabteilung von Simyo ein interessantes Interview geführt haben. myemail@provider |
| Apple Retail Store in München steht angeblich kurz vor der Eröffnung Nach knapp zwei Jahren Bauzeit steht der erste Apple Retail Store in München kurz vor der Eröffnung. Laut einem Bericht unserer Kollegen von Sevenmac soll der Innenausbau bis spätestens Mitte Dezember abgeschlossen sein. Noch konkreter will es Mac Essentials wissen, die auf der Homepage des Popmusikers Laith Al-Deen einen Hinweis auf einen Live-Auftritt im Münchener Apple-Store für den 10.12.2008 gefunden haben wollen. Mittlerweile wurde der entsprechende Hinweis wieder von der Webseite entfernt. |
| MSI zieht nach: All-in-One PC 'Neton' Nach dem MSI Wind bringt der taiwanesische Hersteller nun - genau wie die Konkurrenz von Asus und Dell, einen Mini-PC heraus. Dieser setzt ebenso wie die Netbooks auf Atom-Hardware und ist dementsprechend günstig zu bekommen. Anders als bei Dell wird hier jedoch ein All-in-One-Gerät angepriesen, welches in mehreren Modellen und Preisklassen erscheinen soll. Angefangen bei 399 US-Dollar gehen die Preise hoch bis zu 799 US-Dollar. Die Ausstattung ist keine Überraschung: Ein Intel-Atom-270-Prozessor, unterstützt von 1 GB an Arbeitsspeicher, einer 160-Gigabyte-Festplatte, einem optischen Laufwerk und Windows XP oder Linux werden geboten. Während die ersten beiden Modelle auf die Namen "Wind Neton M16" und "Wind Neton M19" hören, wird das teuerste Modell unter dem Namen "Wind Neton M22" laufen. Die ersten beiden verfügen über ein 15,6-Zoll-Display mit 1366 x 768 Pixeln Auflösung bzw. ein 18,5-Zoll-Display mit identischer Auflösung. |